Nebelcafé

Bild des Benutzers Kritische Ameise
Altersfreigabe: 
Keine Altersbeschränkung
Genre: 
Kurzgeschichte
Kategorie(n): 
Absurdes
Café

„Keiner sollte an einem Nebeltag wie diesem alleine sein. Was liegt näher, als gemeinsam eine Tasse Kaffe zu genießen? Den Duft der frisch gemahlenen Kaffeebohnen in der Nase zu spüren. Das heiße Wasser brodelt schon. Einen Moment noch, ich brühe nur noch den Kaffee auf. Ja, schnuppern Sie nur. Riechen Sie den betörenden Kaffeeduft? Frisch aufgebrüht schmeckt er doch am besten. Warten Sie, ich gebe ihnen noch ein Stück leckeren Kuchen dazu. Ist das nicht gemütlich? Setzen Sie sich in unsere Runde dazu. Ja, Sie sind gemeint. Kommen Sie und lassen Sie den Nebel draußen. Sie brauchen keine Angst vor einer alten Frau zu haben. Seien Sie nicht so schüchtern. Sie können ruhig meine kleine Waldhütte betreten. Wir haben hier zwar nicht viel Platz, aber es ist hier sehr behaglich und warm. Schließen Sie bitte die Tür, dann lassen wir den Nebel einfach draußen. Es sind schon ein paar Gäste da. Auch Sie sind herzlich eingeladen. Ich lade Sie ein. Zu einer Tasse Nebelkaffee. Und ich erzähle Ihnen eine Geschichte. Nun ja, eigentlich sind wir die Geschichte!“

*
Noch bevor das erste Licht der Sommersonne die Wasseroberfläche des kleinen Tümpels wärmte, war die kleine Feuerlibelle wach. Müde blinzelte sie zur Wasseroberfläche hinab. Für die Nacht hatte sie sich im oberen Bereich eines großen Wasserbusches niedergelassen, der am Ufer dieses kleinen Teiches wuchs. Noch lag der kleine Teich wie ein schwarzes Brett vor ihr. Jedoch konnte es nicht mehr lange dauern, und die Sonne würde ihre Strahlen zum Wasser senden und es glitzern und funkeln lassen. Wie sie dieses Lichtspiel liebt. Die Feuerlibelle schielte noch ein wenig müde in die Ferne und schaute in die Dunkelheit. Doch langsam machte sich ein heller Streifen am Horizont bemerkbar. Sonnentropfen hatten sich über Nacht im Geäst verfangen und blitzten geheimnisvoll bei den ersten Strahlen des Lichtbringers.

Doch die Sonnenfänger, wie die Libelle sie auch nannte, würden leider schnell verschwunden sein. Nur ein kurzes Leben genossen sie. Doch jeden Morgen wurden neue geboren und fingen die Strahlen der Sonne ein. Schnell wurde der Glutball größer und die Sonnenfänger schmolzen dahin. Jetzt freudig erregt war sie wach und breitete ihre zarten, dünnen Flügel aus. Ein leises Surren ertönte, als sie mit ihren Flügelschlag anfing. Noch krallte sie sich an dem dünnen Zweig fest. Nach ein paar zaghaften Versuchen erhöhte sie ihren Flügelschlag, ließ dann los und flog mit ihrem roten Körper kraftvoll und voller Tatendrang der Sonne entgegen.

Es würde ein wunderschöner Tag werden und sie würde ihn in vollen Zügen genießen. Die kleine Feuerlibelle liebte das Fliegen über alles. Hektisch surrte sie wie ein roter Blitz durch die Luft und genoss das Sausen und Brausen, ließ sich von kleinen, warmen Windwehen tragen und stieß dann im Sturzflug hinab auf das saftige Grün der Wiesen. Mit beachtlicher Geschwindigkeit stürzte sie aus großer Höhe auf das Grün zu, nur, um kurz vor dem Aufprall wieder senkrecht in die Luft zu steigen. Der hellen Sonne entgegen, die diesen Sommer so behaglich warm und blütenreich machte. Oh, wie sie das Leben liebte. Sie genoss es in vollen Zügen und schoss voller Lebensfreude in den Himmel, machte einen Salto und sirrte weiter am Rand des kleinen Tümpels entlang, der an einem dichten Wald lag.

Sie war bedacht, dem Wald nicht zu nahe zu kommen. Er strahlte eine unheimliche Kälte aus und sie liebte nun mal die Wärme. Auch war es da dunkler als hier auf der Wiese. Übermütig driftete sie ein wenig über das Ufer auf den Tümpel hinaus und sah unter sich eine zweite feuerrote Libelle, die mit dem Unterkörper nach oben flog.

Doch ihre weiteren Gedanken wurden von etwas abgelenkt. Von einem seltsamen, aber nicht unangenehmen Duft, der in ihre Nase drang und von dem sie magisch angelockt wurde. Und so drehte sie ab und erreichte schnell wieder das Ufer und die herrlich blühende Wiese. Geführt von dem lockenden Geruch, erreichte sie schnell den Waldrand. Hier hörte die Blumenpracht auf und ein kleiner Kieselweg schlängelte sich wie eine graue Schlange am Rand entlang. Nur kurz musste sie dieser grauen Schlange folgen, dann hatte sie die Quelle dieses seltsamen und noch nie gerochenen Duftes erreicht. Vorsichtig landete sie auf der Schlange, und genau vor sich sah sie eine braune Bohne liegen mit einer seltsamen Kerbe im dem schlanken Körper. Von diesem Ding ging dieser betörende Duft aus. Neugierig, aber doch ein wenig zögernd berührte sie mit einem Bein die Bohne. Dann wurde alles anders.

*

Nebel wallte auf und mit einem Schlag war die schöne Sommerwiese in eine dichte Wattewolke gehüllt. Sie konnte nichts mehr sehen. Keine Wiese, kein Tümpel, kein Weg. Alles war in diese feuchtekalte und unangenehme Nebelwolke gehüllt. Mit einem Ruck surrte sie panikerfüllt in die Höhe in die dichte Wolke hinein. Und da sie keine Orientierung mehr besaß, flog sie genau dahin, wovor sie sich immer gefürchtet hatte. In den dunklen und kalten Wald. Das Einzige, was seltsamer Weise geblieben war, war dieser seltsame, aber doch sehr angenehme Duft in ihrer Nase. Und diesmal kam er nicht von dieser seltsamen Bohne.

*

Der junge Mann schloss die Augen und genoss die Welt um sich herum. Er fühlte sich wie in einer anderen Dimension. Dem Stress und der Hektik entflohen. Düfte zogen in seine Nase, kein Gestank von Benzin und Dreck der Großstadt. Tief zog er die Luft durch die Nase und versuchte die vielen Gerüche zu trennen, die sich hier in der Luft befanden. Gerüche von Blumen, die sich hier im Wald angesiedelt hatten. Von Schattengewächse, von Moosen, von Pilzen, die hier in ausreichender Zahl vorhanden waren. Roch die Rinde der Bäume nicht herrlich? Und es surrte, piepte und zwitscherte in der Luft und zu Boden. Um ihn herum war Leben und Natur. Kein Quietschen von Reifen, kein Gestank von Müll, keine Hektik und Stress. Er hob den Kopf und genoss den Moment, als er die Augen wieder öffnete und von unten nach oben in die Baumwipfel schaute. Zwischen den Ästen und dem grünen Blättern das Glitzern der Sonne. Sicher und elegant sprang ein rotes Eichhörnchen von einem Ast zum anderen, bis es im dichten Baumgeäst verschwand. Schmetterlinge schwirrten durch die Luft und präsentierten ihre farbenfrohen Flügel. Ein leichter Wind kam auf und ließ das Blätterdach über ihm rauschen. Entflohen aus der Welt der Hektik in die Welt des Lebens. Tief war er in den Wald eingedrungen.

Stundenlang hatte er abseits aller Wege die Natur genossen. Der Wald wurde immer dichter, bis er zu dieser Stelle kam. Eine kleine Lichtung inmitten dicker Bäume und dichtem Gebüsch. Tief sog er die würzige Naturluft ein. Keine Uhr, keine Termine. Und doch wusste er, dass er zurück musste in seine Welt. In die Welt der Eitelkeiten und des Betruges. Auch wenn er keine Uhr dabei hatte; die Welt drehte sich weiter und auch hier war er ein Gefangener. Er stieß einen tiefen Seufzer. Ja, es wurde Zeit. Die Uhr tickte. Einen kleinen Moment noch.

Ein Moment noch genießen.

Direkt vor ihm stand ein gewaltiger Baum. Sein dicker Stamm schien für die Ewigkeit gemacht zu sein. Uralt musste er sein. Er trat einen Schritt nach vorne, ganz nahe an den Baum heran und betrachtete die verknorpelte Rinde. Zärtlich strich er mit der Hand über die Haut des Riesen. Was musste dieser Baum schon alles gesehen haben? Als er ein paar Schritte um den Baum herum trat, entdeckte er ein kleines, faustgroßes Loch in Gesichtshöhe. Erwartungsvoll schielte er hinein. Etwas Braunes lag darin. Eine Haselnuss? Neugierig schob er seine Hand in das Loch, umschloss das Ding und riss seine Hand erschrocken wieder heraus, als seine Umgebung sich dramatisch zu verändern begann. Von jetzt auf gleich hörte das Gezwitscher der Vögel schlagartig auf, es wurde feucht und dichter, pappiger Nebel verbarg seine nächste Umgebung. Selbst der Baum vor ihm war verschwunden. Er war gefangen in dieser Watte aus Feuchtigkeit und wusste nicht mehr wo oben und unten war. Nichts existierte mehr in dieser Stille aus Nebel. Geruchlos und feucht. Feucht und kalt ja, aber geruchlos? War da nicht dieses feine Aroma von frisch gemahlenen Kaffee in der Luft? Wie betört setzte er sich schwebend in Bewegung. Immer dem Wohlgeruch nach, der ihn durch diesen Nebel führte.

*

Es war schon merkwürdig. Er saß hier in einer Blockhütte an einem roh gezimmerten Holztisch. Er fühlte sich wie in einem Traum, und doch wach, aber in einer anderen Welt aufgewacht. Alles fing mit dem ungewöhnlichen Nebel an, dann die Kaffeespur, die ihn hier an dieses Blockhaus geführt hatte. Schweigend und mit einem geheimnisvollen Lächeln hatte ihm eine alte Frau die Tür geöffnet. Mit einer freundlichen Geste bat sie ihn herein und nun saß er hier an diesem Tisch und beobachtete die Frau, die immer noch schweigend am alten, feuerbeheizten Herd hantierte und ihm den Rück zudrehte.

Wohlig warm war diese Hütte und die Luft war durchsetzt von einem himmlischen Kaffeeduft.

„Mögen Sie Kaffee?“ fragte sie plötzlich und drehte sich mit einem Lächeln im Gesicht zu ihm um.

Er nickte ihr schüchtern zu. “Gut, Kaffee ist auch wirklich etwas Feines. Nicht nur ein Getränk, nein, es ist etwas Magisches, etwas was aus einer anderen Welt zu kommen scheint.“

Sie drehte sich wieder um und schob ein mit Wasser gefüllten Kessel auf die Feuerfläche. Dann trat sie an einen kleinen Schrank links von ihr und holte eine alte Kaffeemühle heraus, füllte oben eine Handvoll Kaffeebohnen hinein und begann langsam an der Kurbel zu drehen. Knirschend wurden die Kaffeebohnen zermahlen. Ein noch intensiverer Kaffeeduft breitete sich in der kleinen Hütte aus.

„Ist es nicht wunderschön dieses Geräusch? Dieser Duft von frisch gemahlenen Kaffee? Und es ist ein ganz besonderer Kaffee. Es ist Nebelkaffee“, sagte sie geheimnisvoll und warf ihm einen kecken Blick zu.

Sie hörte auf zu drehen und zog aus dem unteren Teil der Mühle eine kleine Schublade hervor, in dem sich das Kaffeepulver gefangen hatte.

„Jetzt das Pulver noch fix in einen Filter, diesen dann auf die Kaffeekanne und schon kann das heiße Wasser über den Kaffee fließen.“ Sie nahm den kleinen Wasserkessel vom Herd und goss das heiße Wasser langsam in den Filter.

Es dauerte eine Weile bis die Prozedur beendet war. Doch dann stand dem Genuss nichts mehr im Wege. Sie nahm eine Tasse aus dem Schrank. Langsam und bedächtig füllte sie sie. Mit etwas zittrigen Händen kam sie zu ihm herüber uns stellte die Tasse vor ihm hin.

Der Mann hob die Kaffeetasse und genoss den ersten Schluck des Nebelkaffees besonders. Wohlige Wärme entfaltete sich in ihm, als die besondere Flüssigkeit sich in ihm ausbreitete. „Ich setze mich gleich zu Ihnen, junger Mann. Ich muss nur noch kurz meine anderen Gäste bedienen.“

Erneut hantierte sie am Schrank und füllte eine Tasse und mehrere Schälchen mit dem Nebelkaffee. Verunsichert schaute er sich in der kleinen Hütte um. Doch andere Gäste konnte er nicht entdecken. Er sah, wie die Frau die gefüllte Tassen und die Schälchen auf das große Fensterbrett neben dem Schrank stellte. Sie verdeckte sein Sichtfeld, sodass er nicht genau sehen konnte, was sie da tat.

„Wissen Sie eigentlich, dass Kaffee über 1000 Aromastoffe enthält?“, fragte sie den immer noch ein wenig irritierten Mann am Holztisch und schlürfte zu ihm an den Tisch zurück. Auch für sich selber hatte sie jetzt eine gefüllte Tasse in der Hand.

„ Aber ich möchte Sie nicht mit langweiligen Daten von Kaffee nerven. Wichtig sind doch Genuss und der Geschmack dieses leckeren Getränkes. Es ist wie eine Art von Magie, die nach der rituellen Vorbereitung auf der Zunge ihre wunderschöne Vollendung erhält. Und die Gemeinsamkeit. Kaffee bringt uns zusammen. Wie sie selber sehen können.“

Sie deutete auf das breite Fenstersims und rückte mit dem Holzstuhl ein wenig beiseite, damit er eine freie Sicht hatte. Schon ein wenig lockerer hob er den Kopf und schaute zum Fenster, welches mehr an ein eckiges Bullauge erinnerte.

Es war nicht besonders groß. Doch den Nebel draußen konnte er gut erkennen. Durch ein kleines Loch im Holz unter der Scheibe drangen ein paar Nebelschleier, die sich jedoch schnell in der Wärme hier in der Hütte verflüchtigten. Das Loch schien auch der Einstieg für die Insekten gewesen zu sein, die er hier überall hier in der Hütte, aber vor allem vor dem Fenster, jetzt entdeckten konnte.

Viele kleine Insekten hatten sich dort auf dem Fensterbrett versammelt. Der Kaffeeduft und die Wärme hatten sie angelockt und durch dass Loch im Holz hatten sie die Hütte betreten können. Vor dem Fenster standen kleinere Schälchen und sogar eine große Tasse mit einer braunen Flüssigkeit. Auch Kaffee?

Er zweifelte nicht daran. Keinen Moment dachte er daran, dass dies alles keinen Sinn ergab. Tiere die Kaffee tranken. Tiere, die sonst Feinde waren, waren die Friedfertigkeit in Person. Alles schien völlig normal zu sein. Die Magie des Kaffees war all gegenwärtig und schien alles und jeden zu verzaubern. Jetzt hörte er auch Tiergeräusche.

Er hätte schwören können, dass bis eben nichts zu hören gewesen war. Leise, zirpende Töne kamen von der Grille, die sich am Henkel der Kaffeetasse festhielt und interessiert dem Treiben der anderen Insekten zuschaute.

Eine Spinne krabbelte flink von Kaffeeteller zu Kaffeeteller und schlürfte jeweils nur einen kleinen Schluck. Jede Schale mit Kaffee sollte probiert sein. Ein Frosch quarkte im Hintergrund. Entdecken konnte er ihn jedoch nicht. Vielleicht hatte er sich hinter der großen Kaffeetasse versteckt. Eine Feuerlibelle sirrte durch die Luft und setzte sich auf den Rand seiner Kaffeetasse. Groß schaute sie ihn mit ihren Facettenaugen an und nahm dann einen kräftigen Schluck Kaffee aus seiner Tasse.

Was für eine seltsame Welt hier. Träumte er? Egal, er genoss den wohltuenden, magischen Kaffeeruch, der allgegenwärtig war. Stunden vergingen. Zeitlos schienen die Gedanken und die Gespräche zwischen der alten Frau und dem jungen Mann zu sein. Viel wurde geredet. Gedanken wurden ausgetauscht und der junge Mann schien von der ruhigen Art der Frau angetan. Vom Wissen und der Erfahrung dieser Frau. Nie schien ein Thema beendet. Wie der Geschmack des Kaffees, der sich auf der Zunge und im Gaumen festsetzte. Das warme Gefühl im Magen. Welch ein Genuss setzte sich in ihm fest. Die Zeit stand still und soviel Kraft lag in diesen Moment. Kein Gedanke mehr an die Hektik und sein altes Leben in der Stadt. Es zählte nur noch dieser Moment und die Verbindung war der Kaffee.

*

Als der Mann die die Tür der Blockhütte hinter sich schloss, erlebte er immer noch den Geschmack des Kaffees im Mund. Leider war der Nebel viel zu schnell gewichen. Als die Insekten durch das Loch die Hütte verließen, wurde es auch für ihn Zeit zu gehen.

Freundlich aber bestimmt hatte die alte Frau ihn verabschiedet. Die Sonne schien wieder auf diese Lichtung herab und ließ die Wassertropfen auf dem nassen Laub glitzern. Der Nebel hatte sein Erbe hinterlassen.

Plötzlich erinnerte er sich an das braune Ding aus dem Loch im Baum. Es hatte automatisch in seiner Hosentaschen deponiert, ohne es genauer anzuschauen. Neugierig holte er es jetzt aus der Tasche und starrte auf eine große Kaffeebohne. Ruckartig drehte er sich zu der der Blockhütte um. Doch da war keine mehr. Wildes, langes Gras wuchs dort hoch in die Höhe. Keine Spur von diesem Blockhaus. Als hätte es die Hütte nie gegeben. Eine Feuerlibelle löste sich gerade von einen besonders hohem Grashalm vor ihm und stieß sich drehend und voller Lebenskraft in die Luft. Den Geschmack des leckeren Kaffees spürte er jedoch immer noch auf der Zunge.

*

Der Nebel hatte sich gelichtet und nichts war von der unheimlichen Atmosphäre geblieben. Müde legte sich die alte Frau in ihr Bett und auch ihre Gedanken wurden schon schwer. Sie liebte diese Versammlungen mit dem Kaffee. Es ist schon seltsam. Eine Art Magie. Sie freute sich schon auf den nächsten Nebel. Erneut würde sie dann wieder ihre Kaffeebohnen im Wald und in der nahen Umgebung verstreuen. Sie war gespannt, wer dann alles zu ihr kommen würde. Vielleicht kam der junge Mann wieder.

Und noch immer hatte sie den Duft des Nebelkaffees in der Nase. Sie freute sich schon auf die nächst Zusammenkunft. Wenn der Nebel kam. Bis dahin würde sie schlafen und träumen. Träumen, vom köstlichen Nebelkaffee.