Die Erzählte Leseprobe - Beispiele

1001 Buch Studio - Die erzählte LeseprobeDie Vertonung ausgesuchter Textpassagen bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Verlagsprodukte ansprechender und lebendiger zu gestalten. Dank der Erzählten Leseprobe als wirksames Marketinginstrument kommt Ihnen und Ihren Büchern eine größere Aufmerksamkeit zugute. 

1001 Buch - Die erzählte Leseprobe


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Chili Chicken – Ein Inder in Kassel

Chili Chicken - Ein Inder in Kassel - Anant Kumar

von
Anant Kumar

Sie zeichnet sich durch zwei Beiwörter aus: tragbar und klein. Ja, die beiden sind wesentlich für sie. Blieben wir beim ersten Epitheton „tragbar“, müssten wir auch den handlichen Aldi-Beutel berücksichtigen. Die blaue Tasche ist äußerst tragbar. Sonst würden nicht täglich Tausend Tonnen Kartoffeln, Zwiebeln und Aldi-Milch von wahren Mitgliedern unserer halb multikulturellen Ge- sellschaft getragen. Aber das Defizit dieses äußerst praktischen Transporteurs besteht in seiner Größe. Jene Tasche ist halt groß. Sogar so groß, dass sie in unserer Psyche das Image eines Koffers erweckt, sobald sie von den gelassenen, nicht dürren Frauen aus Ankara und Istanbul getragen wird. Also, wir fassen zusammen: Eine handliche Aldi-Handtasche mit Handgriffen ist längst keine Handtasche, weil sie zwar handlich und tragbar ist, aber nicht klein genug, um als eine Handtasche bezeichnet zu werden.

(chiliverlag)

Lotte und Marie - Ein total verrückter Sommer

Lotte und Marie - Ein total verrückter Sommer

Ein Auszug aus dem Kinderbuch

von
Dörte Müller

Die achtjährige Marie und ihre ein Jahr jüngere Freundin Lotte saßen an einem heißen Sommertag auf dem Bürgersteig vor Lottes Haus und hielten ihr Eisgeld fest umklammert. Es waren heiße Tage im Juni und die Kinder warteten sehnsüchtig auf den Eismann. Viele Autos fuhren nicht in der Siedlung – eigentlich waren es nur die Anwohner und die waren auch selten mit dem Auto unterwegs. Daher war es immer sehr ruhig auf den Straßen und man konnte bedenkenlos mit den Rollschuhen oder mit dem Schlitten den großen Berg, den Kreumen, heruntersausen und musste nur aufpassen, dass man rechtzeitig in die Kurve zum Dammweg einlenkte. Ansonsten fuhr man in den Zaun von Malermeister Müller und einige Kinder hatten das unfreiwillig getestet. „Wann kommt der Eismann denn bloß!“, jammerte Lotte und schüttelte ihre dicken blonden Zöpfe missmutig hin und her. Ihre Jeanslatzhose mit den aufgenähten Flicken auf den Knien war für den heutigen Tag eigentlich viel zu dick, aber alle ihre Kleider waren mal wieder in der Wäsche. „Vielleicht kommt er heute nicht mehr und er hat sein ganzes Eis schon verkauft!“, sagte Marie weinerlich.

(Papierfresserchenverlag)

Elmedin und der Zaubertukan

Elmedin und der Zaubertukan - Bernadette Grohmann-Németh von
Bernadette Grohmann-Németh

Hier schreibt die Kinderärztin Dr. Bernadette Grohman-Néhmeth eine wunderbare Geschichte rund um den Aufenthalt im Krankenhaus. Dieses Buch ist sowohl zum Vorlesen für die jüngeren Kinder gedacht als auch zum Lesen für die etwas älteren. Es zeigt, dass nicht nur die Patienten Sorgen und Nöte haben, sondern auch das Krankenhauspersonal Verständnis und Hilfe braucht, damit alles gut wird. Einfühlsam, mit viel Empathie geschrieben, eignet sich dieses Buch bestens dazu, Kindern die Angst vor dem Krankenhausaufenthalt zu nehmen.

(Dortmund-Verlag)

Wellengeflüster I: Abgehängt

Wellengeflüster I: Abgehängt ~von Brina Stein~von
Brina Stein

Mein Zeiger rückte auf Punkt zwölf Uhr vor. Gong. Es war Mittagszeit und das nicht nur in Berlin, meiner Zeitzone, die ich stolz präsentierte, sondern auch auf unserem Kreuzfahrtschiff, das Kurs auf den Heimathafen Hamburg genommen hatte. Nun war nach langer Fahrt um die Welt endlich wieder meine Uhrzeit dran, aber der Gong kam nicht von mir. Dieser kam über die verkabelte Schiffsanlage und sogleich ertönte die Stimme der charmanten Rezeptionsmitarbeiterin Anna durch das Mikrofon in allen Kabinen und öffentlichen Bereiche des Schiffes. Ich konnte Anna sehen, wie sie sich über das Mikro beugte. Sie kündigte den Beginn des Mittagsessens in den Restaurants an. Sie sah süß aus, die Haare hochgesteckt. Wie immer wackelte sie bei ihrer Durchsage ein wenig mit dem rechten Fuß.

(Verlag 3.0)

Fiona - Entscheidungen

Fiona - Entscheidungen ~von Zsolt Majsai~

von
Zsolt Majsai

Im nächsten Moment verlieren wir den Boden unter den Füßen. Die Kabine beginnt mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit zu fallen, wir stoßen mit den Köpfen gegen die Decke. Fluchend vor Schmerz schweben wir langsam wieder nach unten. Die Geschwindigkeit der Kabine reicht also nicht ganz für Schwerelosigkeit, aber immerhin für Mageninhalt im Kopf. Er kehrt an seinen Platz zurück, als die Kabine genauso plötzlich und heftig stoppt, wie sie angefahren ist. Unsere Beine geben nach, wir fallen wie nasse Säcke auf den Boden, zum zweiten Mal innerhalb recht kurzer Zeit. Mir reicht es irgendwie. Ich beschließe, einfach liegen zu bleiben und zu schlafen. „Wow!“, sagt Nomén. „Was ist wow?“, erkundige ich mich mit geschlossenen Augen. „Na, sieh dich doch um!“ „Nein, ich will jetzt schlafen und werde meine Augen auf keinen Fall öffnen!“ „Wie, was? Wie, du willst jetzt schlafen? Jetzt und hier?“

(Verlag 3.0)

Amra und Amir

Amra und Amir - von Maria Braigvon
Maria Braig

Aber er konnte nicht aufhören zu denken. Würde Nina wohl auch Amir gern haben können? Amra gab es nicht mehr und es schien ihm unmöglich, dass sich das jemals wieder ändern würde. Wie könnte er, egal was geschah, je wieder der Mensch werden, der er früher gewesen war? Wie könnte er je wieder eine Frau sein, wie Amra sie gewesen war? Und: Wollte er das überhaupt?

(Verlag 3.0)

Verdächtige und andere Katastrophen

Verdächtige und andere Katastrophen - von Susanne Ulrike Maria Albrecht

von
Susanne Ulrike Maria Albrecht

Paul Maurus schaute sich um. Seine großen, blauen Augen mit dem leicht verrückten Blick, blieben an dem Spülbecken hängen. Er fixierte den tropfenden Wasserhahn. Die Tropfen, die in regelmäßigen Abständen in den Spülstein fielen, hallten wie Trommeln in seinem Kopf. Mit dem Stuhl, auf dem er rittlings saß, schlug er kippelnd den Takt dazu. Die Arme auf der Lehne verschränkt, das Kinn darauf gestützt, wanderten seine Augen zum Telefon. Er wünschte, es würde läuten, wenngleich er nur mit Widerwille telefonierte. Seine Gedanken tanzten Walzer. Wie stets, wenn er seinen Kopf frei bekommen wollte, schüttelte er diesen so heftig, dass ihm seine kinnlangen, blonden Haare noch zerzauster in die Stirn fielen und ihm das Aussehen eines ausgefransten Wischmopps verliehen.

(Verlag 3.0)

Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F

Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F - Tharina Wagnervon
Tharina Wagner

 

Vor dem Haus hupte jemand. »Das ist Mehdi, komm, auf gehts!« – »Aber … wohin … Sie wollen doch nicht … ich kann doch nicht so, wie ich aussehe, mit Ihnen … wohin wollen Sie denn« – »Wie, wohin Spielt doch keine Rolle, wir haben drei Gewehre!« Er schob Tibou durch die Tür und drängte ihn die ersten Stufen nach unten. Tibou war zu müde und gleichzeitig zu überrumpelt, um Einspruch zu erheben. Diese seltsame Gewehr-Geschichte musste etwas mit einem schmutzigen Geschäft zu tun haben.

(Verlag 3.0)

Kleine Enyklopädie der Drachen

Ilona Reny - Kleine Enyklopädie der Drachenvon
Ilona Reny

Es gibt Bücher, die Drachen in Phantasiewelten ansiedeln, aber keines, das die Drachen so beschreibt, als lebten sie in unserer realen Welt. Dies möchte Ilona Reny, Künstlerin und Illustratorin aus Bielefeld, mit ihrem Projekt "Kleine Enzyklopädie der Drachen" ändern. Mit der Unterstützung vieler Drachenliebhaber entsteht zum ersten Mal ein Buch, das die bunte Vielfalt der Drachenwelt beschreibt und aufzeigt wie nah uns diese Wesen sind.

Duftender Sake – Lyrische Schnapsideen

Duftender Sake - Lyrische Schnapsideen - Günter Langenbergvon
Günter Langenberg

Alkoholische Getränke sind ein Teil unserer deutschen oder auch europäischen Kultur - insbesondere Bier, Wein und Schnaps. Der Begriff „Wein und Kultur“ ist weit verbreitet. Ein gutes Essen ohne einen guten Tropfen ist für die meisten Menschen schwer vorstellbar. Der Genuss von alkoholischen Getränken führt zu gesteigerter Fröhlichkeit, komischen Situationen, verhängnisvollen Entwicklungen und mitunter zur Katerstimmung, zu mehr oder weniger tiefem Bedauern. Schon die deutschen Dichter vergangener Jahrhunderte – allen voran Wilhelm Busch - haben dieses poetische Spielfeld gesehen und sich darauf mit innerer Freude (und meist auch mit trinkender Anteilnahme) getummelt.

(chiliverlag)

Erbengel

Erbengel - Tanja Krubervon
Tanja Kruber

 

 »Also das Gröbste in Kürze. Ich möchte nämlich gern weiter essen, und das nach Möglichkeit, ohne angestarrt zu werden. Ich bin nicht tot. Mein Herz schlägt, ich atme, ich habe eine normale Körpertemperatur, Weihwasser, Silber, Knoblauch – alles harmlos. Die einzige Geschichte, die du aus deinen Büchern glauben kannst, ist die mit dem Sonnenlicht. Meine Haut reagiert etwa tausend Mal schneller auf den schädlichen Anteil im Sonnenlicht als die von Menschen. Schwere Verbrennungen sind die Folge, können sogar tödlich sein.«

(Verlag 3.0)

Der Wüsteneisbär

von
Astrid Pollheimer und Franz Dumfart

Was ist das für ein komischer Schnee? Wo bin ich hier eigentlich? Und was tue ich gegen diese große Hitze? Voller Fragen startet Peter seine Reise, die nicht nur für ihn zum großen Abenteuer wird. "Der Wüsteneisbär - Das Abenteuer beginnt" ist das erste Kinderbuch von Astrid Pollheimer und Franz Dumfart, und es ist großartig. Das sagen zumindest die Kinder, die die Geschichte kennen.

(Roikos Verlag)

Wellengeflüster II: Immer wieder Dienstag

Wellengeflüster II Neue Seegänge mit Brina Steinvon
Brina Stein

Es war am frühen Dienstagmorgen gegen 5 Uhr 30, als langsam und nacheinander folgende Schiffe den Hafen von Gran Canaria erreichten: Die Scandinavian Sun, die Adia Ram, die Silver Cinderella und die Dein Dampfer 4. Über zwanzig Mal im Jahr, zwischen Oktober und März, befuhren die vier Schiffe wöchentlich die gleiche Route um die Kanarischen Inseln. Ihre Häfen hatten während der Woche eine unterschiedliche Reihenfolge, doch der Hafen Puerto de la Luz von Las Palmas war stets jeden Dienstag der Treffpunkt. Hier erwartete sie ein Passagierwechsel im großen Rahmen. 10.000 Passagiere stiegen ab, die gleiche Anzahl an Neuen auf. Doch für den Abschiedsschmerz und die Euphorie des Urlaubsbeginns hatten die vier kaum noch einen Blick. Die menschlichen Gefühlswallungen waren zur Routine geworden.

(Verlag 3.0)

Märchenhafte Baumgeschichten

Märchenhafte Baumgeschichten - Julia Meumann

von
Julia Meumann

Das Mädchen mit den langen Zöpfen ist begeistert von der Natur! Vor allem von Bäumen! Warum müssen sie immer in Reimen sprechen? Kann man den Gingkobaum züchten, um sich gemeinsame Zeit mit den vielbeschäftigen Eltern zu erschleichen? Hat die Birke helle Flecken, damit es im dunklen Wald heller wird? Märchenhafte Geschichten von Laub– und Nadelbäumen, die wie Freunde sind.

(Autumnus Verlag)

Komm Herzi Allrad

Der zweite Blick von Bernadette Grohmann-Nehmeth

von
Bernadette Grohmann-Nemeth
aus dem Buch "Der zweite Blick"

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit muss man lieben Freunden und Ver- wandten Postkarten mit schneebedeckten Tannenzweigen oder brennenden Kerzen darauf schicken. Auch gold umrahmte Glückwunschkarten zur Hochzeit, zum Geburtstag oder zur Taufe des Kindes – in diesem Fall jeweils mit rosa oder himmelblauem Motiv. Und erst recht, wenn jemand aus der Verwandtschaft Doktor, Diplomingenieur oder Oberstudienrat wird.

(ACABUS Verlag)

Wolfszettel

Wolfszettel - Nicole Grom

Der letzte Tag des
Martin Luther

von
Nicole Grom

»Wenigstens einen Wanst schuldete ihm das Leben …«

»Eisleben 1546. Längst ist Martin Luther als streitbarer Reformator bekannt. Nun blickt er auf sein Leben zurück – und hofft, dass künftige Historiker seine dunkleren Seiten übergehen werden. Denn Luthers heimliche Lust sind von jeher die Wolfszettel: Auf diesen Listen sammelt er fremde Fehltritte, um sie lautstark anzuprangern. Seine Gnadenlosigkeit dabei hat ihm Macht und Ansehen verschafft. Doch an Luthers letztem Tag drohen ihn nicht nur seine Zipperlein, sondern auch die Vergangenheit zu überwältigen. In einem unerbittlichen Zwiegespräch muss er sich seinen unliebsamsten Erinnerungen stellen …

Respektlos, bitterböse und doch historisch stimmig: Die etwas andere Abrechnung mit Martin Luther!«

(Eigenverlag)