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Geschrieben von: Wortsinfonier Veröffentlicht am: 16. März 2011 - 8:31 Genre: Gedicht Altersfreigabe: ab 6 Jahre Kategorie(n):
Café
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So leicht das Leben und unbeschwert die Gedanken.
Gewaltig wirft der Dom seinen Schatten in die schmale, verträumte Gasse,
leuchtet im Sonnenlicht mit ziegelrotem Stein.
Zimtsüß reibt sich der Apfelkuchen am Gaumen.
Portugiesisch duftet der Kaffee,
spielt die erste Geige in der Kaffeehaussinfonie.
Die Lädchen rundherum, sie leben leise,
man kommt zusammen, lacht.
Bezaubernde Mädchen schlendern vorbei, die Gasse entlang.
Vor mir die Schwaden der glimmenden Zigarre.
Gesichter tauchen auf, verschwinden.
Ein jedes gezeichnet von seinem Leben.
Mag auch Tragik hinter mancher Falte wohnen, in diesem Moment blüht der Frühling in ihnen.